Praenatal plus im Deutschen Kinderherzzentrum | Sankt Augustin
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Praenatal plus

im Deutschen Kinderherzzentrum (DKHZ) Sankt Augustin

Praenataldiagnostik und -therapie

Kompetenz, Erfahrung und Einfühlungsvermögen

Wir sind darauf spezialisiert möglichst früh in der Schwangerschaft Erkrankungen des Feten auszuschließen. Falls Sie ein Kind mit angeborener Erkrankung erwarten, bietet unser interdisziplinäres Speziallistenteam eine eingehende Beratung über Therapieoptionen an.

Kontakt

PD Dr. med. Rüdiger Stressig
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Degum III – Kursleiter

Differenzierte Praenataldiagnostik

Bei Risiken,  erschwerten Ultraschallbedingungen oder Auffälligkeiten können zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden. Herr Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Stressig  besitzt als Spezialist für vorgeburtliche Untersuchungen, diagnostische Abklärungen und Beratungen auch in komplexen Fragen zur Praenatalmedizin langjährige fachmedizinische Expertise.

Priv.-Doz. Dr. Stressig ist für die praenatale Diagnostik und interdisziplinäre Beratung im Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin zuständig; er betreibt darüber hinaus mit weiteren Kollegen die Praxis Praenatal plus Köln und ist für die Praenatalmedizin an einer Kölner Klinik mit Perinatalzentrum Level I verantwortlich.

Praenatale Therapie

Bei Störungen der Fruchtwassermenge oder fetalen Erkrankungen können bereits in der Schwangerschaft therapeutische Schritte eingeleitet werden, z.B. eine Fruchtwasserentlastungspunktion oder –Auffüllung.

Leistungsübersicht

Abhängig von der Schwangerschaftswoche werden nach ausführlicher Beratung folgende Ultraschall-Untersuchungen durch Priv.-Doz. Dr. med. Stressig an unserem Standort in Sankt Augustin angeboten:

Chorionzottenbiopsie / Amniozentese

Das Ziel der Chorionzottenbiopsie liegt in der Früherkennung von Krankheiten. Mit ihrer Hilfe können chromosomal bedingte Besonderheiten, genetische Krankheiten oder Stoffwechselerkrankungen Ihres Embryos bereits ab der 11. Schwangerschaftswoche nachgewiesen werden.

Dabei werden mittels einer Biopsie Teile der Plazenta entnommen und untersucht. Der Eingriff erfolgt ambulant.

Die Chorionzottenbiopsie wird empfohlen, wenn Sie über 35 Jahre alt sind, in Ihrer Familie genetische Störungen oder Krankheiten aufgetreten sind, Sie bereits ein Kind mit einer genetischen Störung oder Krankheit haben oder eine Vorsorgeuntersuchung einen auffälligen Befund ergeben hat. Die Ergebnisse der Untersuchung liegen nach etwa 2 Tagen vor.

Ab der 16. Schwangerschaftswoche ist die Durchführung der sogenannten Amniozentese möglich. Hierbei entnehmen wir per Punktion durch Ihre Bauchdecke etwa 15 bis 20 Milliliter Fruchtwasser. Dieses enthält Zellen des Kindes, die im Anschluss im Labor auf Auffälligkeiten des Erbguts untersucht werden können, z. B. Veränderungen der Chromosomenanzahl, Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen, Skeletterkrankungen oder einen Neuralrohrdefekt.

Die Fruchtwasseruntersuchung kommt in Frage, wenn Sie über 35 Jahren alt sind, bei Auffälligkeiten in der Ultraschalluntersuchung, genetischen Vorbelastungen in der Familie oder wenn Sie bereits ein Kind mit einer Chromosomenstörung haben.

Organultraschall

Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche findet der „große Ultraschall“ statt. Hierbei messen wir den Kopfdurchmesser sowie den Brustumfang und die Größe des Kindes. Auf diese Weise können wir das Entwicklungsalter festlegen und gegebenenfalls den Geburtstermin korrigieren.

 

Weiterhin überprüfen wir den Sitz der Plazenta und die Fruchtwassermenge. Bei diesem Ultraschalltermin nehmen wir auch die Feindiagnostik vor und begutachten das Kleinhirn, die linksseitige Herzposition, alle vier Herzkammern, die Haut am Rücken, den Magen, die Nieren sowie die Harnblase Ihres Kindes. Etwaige Anomalien wie Lücken in der vorderen Bauchwand, Herzfehler, zystische Lungenerkrankungen, Veränderungen der Niere, Erweiterung der Hirnkammern, Extremitäten- und Skeletterkrankungen oder größere Lippen-Kiefer-Spalten werden hierbei erkannt.

 

Kommt es zu einem Befund, der behandelt werden muss, setzen wir eine Vorgehensweise fest. Die Geburt des Kindes kann auf möglichst schonende Art geplant werden, um die Fehlbildung sofort behandeln zu können. Außerdem ist es heutzutage sogar möglich, das Baby im Mutterleib zu operieren, falls dies notwendig ist.

Fetale Echokardiographie

Dank der Fetalen Echokardiographie können wir mittels hochauflösender Ultraschallgeräte überprüfen, ob sich das Herz Ihres Kindes richtig entwickelt und ob es korrekt arbeitet. Herzfehler stehen an der Spitze der angeborenen Fehlbildungen. Daher ist es wichtig, Herzfehlbildungen und Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen und – noch vor oder gleich nach der Geburt – zu behandeln. Die Untersuchung liefert etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche aussagekräftige Ergebnisse.

Dopplerscreening

Eine besondere Form der Ultraschall-Untersuchung ist die Dopplersonographie, die in der Regel ab der 20. Schwangerschaftswoche – in Ausnahmefällen auch früher – stattfinden kann. Hierbei wird die Strömungsrichtung und -geschwindigkeit des Bluts in den Gefäßen gemessen.

Das Dopplerscreening nehmen wir vor allem beim Verdacht auf eine Wachstumsstörung des Kindes aufgrund einer Plazentainsuffizienz der Mutter vor, bei bestimmten Schwangerschaftserkrankungen (auch in vorherigen Schwangerschaften), um Auffälligkeiten der kindlichen Herzfrequenz abzuklären oder Fehlbildungen auszuschließen. Zudem wird ein Dopplerscreening bei Mehrlingsschwangerschaften oder nach einer Mangel- oder Fehlgeburt durchgeführt.

Verlaufskontrollen
mit Biometrie und Doppler

Sollten Sie als Mutter unter einer chronischen Krankheit (z. B. Erkrankungen der Lungen, Schilddrüse, Nieren, der Leber, des Darms) oder unter einer akuten Erkrankung (Blinddarmentzündung, Thrombose, Infektionen etc.) leiden, ist es wichtig, die Gesundheit Ihres Babys im Blick zu behalten. Hierzu führen wir regelmäßige Verlaufskontrollen mit Dopplerscreening und biometrischen Vermessungen Ihres Kindes durch.

Auch falls andere Untersuchungsmethoden einen auffälligen Befund ergeben, können wir den Fort- oder Rückschritt regelmäßig kontrollieren.

Alle Untersuchungen können auf Ihren eigenen Wunsch hin auch als Privatleistung erbracht werden.